Frauen helfen Frauen e.V. Bergisch Gladbach

Unsere Geschichte

ist geprägt von professionellem und ehrenamtlichem Engagement, von Durchhaltevermögen, von lauten und von leisen Tönen.

Es ist immer noch viel zu tun, und wir wollen noch mehr für die Frauen und Mädchen in Bergisch Gladbach und dem Rheinisch-Bergischen Kreis erreichen.

Wir freuen uns auf all das, was vor uns liegt, und wir blicken gerne zurück und sind stolz auf das Erreichte!

2020

Verein:
Der Verein wird 35 Jahre alt. Wegen der Coronavirus-Krise fällt die für April geplante Jubiläumsfeier aus.

Frauenberatungsstelle:
In Kooperation mit der Fachstelle sexualisierte Gewalt gegen Frauen veröffentlicht die Frauenberatungsstelle einen Flyer, der über die mögliche Anonyme Spurensicherung (ASS) nach körperlichem Missbrauch informiert.

Mädchenberatungsstelle:
Die nach neun Jahren als Projekt geführte und über Spenden finanzierte Mädchenberatungsstelle wird nun teilfinanziert durch die Stadt Bergisch Gladbach und die Kommunen des RBK Wermelskirchen, Overath, Burscheid, Kürten und Odenthal.

2019

Frauenberatungsstelle:
Eine Frau der ersten Stunde geht in Rente und gibt zum 1. März die Leitung der Frauenberatungsstelle an eine Kollegin weiter.

AnBe:
Die Anlauf- und Beratungsstelle feiert ihr vollendetes drittes Projektjahr; sie finanziert sich durch Spendengelder weiter. Auf dem Weltkindertag ist die AnBe mit einem Stand vertreten, und bei dem Filmfestival "Nahaufnahme" moderieren die Kolleginnen im Kino-Center den Film „300 Worte Deutsch" an.

2018

Verein:
Im November findet eine Klausurtagung statt mit dem Vereinsvorstand und den Mitarbeiterinnen der vier Einrichtungen unter dem Motto: "Für ein gewaltfreies Leben für Mädchen und Frauen". Deutlich wird, wie die Arbeitsbedingungen zunehmend komplexer werden. Gesellschaftliche Entwicklungen und deren Folgen für die eigene Arbeit werden diskutiert, fehlende Ressourcen konstatiert.
Zum Jahresende ist die Website auch in Englisch zu lesen.

Frauenberatungsstelle:
Rechtinformationsabende gibt es nun auch in Burscheid.
Im April trifft sich erstmals eine Selbsthilfegruppe für essgestörte Frauen in den Räumen der Frauenberatungsstelle. Anfangs moderiert von einer Beraterin, tagt die Gruppe selbstständig.

Frauenhaus:
Das Frauenhaus erhält einen Ford Fiesta, der 2017 bei Aktion Mensch beantragt wurde. Gemeinsam mit der AnBe wird der Kleinwagen für Ein- und Auszüge, Außentermine und Begleitungen genutzt.

AnBe:
In Zusammenarbeit mit dem Integrationsrat und der Integrationsbeauftragten der Stadt Bergisch Gladbach erstellt die AnBe das Konzept für eine Veranstaltungsreihe zum Thema Frauengesundheit. Anfang 2018 startet die Reihe in Zusammenarbeit mit Agisra e.V. Köln und einer Fachärztin für Gynäkologie mit Vorträgen zu den Themen Rechte der Frauen in Deutschland, Frauengesundheit und Verhütung, weibliche Genitalverstümmelung und arrangierte Ehen und Zwangsheirat.
Die AnBe veranstaltet ein Sommerfest an der Diepeschrather Mühle sowie eine
Weihnachtsfeier in der St. Josefkirche Bergisch Gladbach.
Erneut besucht die AnBe mit Klientinnen das Filmfestival "Nahaufnahme" in Bergisch Gladbach, da das Angebot vom Vorjahr gut angenommen wurde.

2017

Verein:
Die Vorstandsfrau Dorothee Ueberberg verabschiedet sich im Mai nach über drei Jahrzehnten Engagement aus dem Vorstand.

Frauenberatungsstelle:
Im Jahrbuch "Rheinisch Bergischer Kalender 2017" erscheint ein Beitrag von und über die Einrichtung.
Im Rahmen des Projektes "GewinnGesundheit® Rhein-Berg" zeigt die Frauenberatungsstelle die Ausstellung "Warnsignale - Und das soll Liebe sein?" im Kreishaus Bergisch Gladbach.

Frauenhaus:
Die Mitarbeiterinnen des Frauenhauses eröffnen die Fotoausstellung „Auf der Schwelle" im Kreishaus Bergisch Gladbach. Die Fotos von Brigitte Kraemer zeigen das Leben gewaltbetroffener Frauen im Frauenhaus.
Mitarbeiterinnen besuchen das Oranje Huis in Amsterdam, um deren Einrichtungskonzept kennenzulernen.

AnBe:
Die AnBe organisiert ein Sommerfest im Jugendzentrum in Schildgen, besucht das Filmfestival "Nahaufnahme" mit Klientinnen und ist mit einem eigenen Stand am Weltkindertag in Bensberg vertreten.

2016

Verein:
Der Verein Frauen helfen Frauen feiert sein 30. Jubiläum mit einem Erzählcafé: Im Mittelpunkt steht die "Historie" des Vereins, von der Frauen aus unterschiedlichem Blickwinkel erzählen. Der Verein umfasst inzwischen drei Institutionen - das Frauenhaus, die Frauenberatungsstelle und die Mädchenberatungsstelle - belebt von insgesamt elf Mitarbeiterinnen.

Frauenberatungsstelle:
Anlässlich des Jubiläums präsentiert die Frauenberatungsstelle die Ausstellung "Warnsignale - und das soll Liebe sein?" in der VR Bank Bergisch Gladbach und dem Rathaus Kürten.
Die Frauenberatungsstelle richtet eine Fachtagung aus mit dem Thema: "Alles nur psychisch!? Auswirkung von häuslicher Gewalt" und ist an dem landesgeförderten Projekt zur Versorgung traumatisierter Flüchtlingsfrauen beteiligt.

Mädchenberatungsstelle:
Die Mädchenberatungsstelle initiiert den Arbeitskreis Mädchen und junge Frauen in Bergisch Gladbach und dem Rheinisch-Bergischen Kreis.

Frauenhaus:
Am 01.09.2016 öffnet auf Initiative des Frauenhauses die Anlauf- und Beratungsstelle für alleinreisende und alleinerziehende Flüchtlingsfrauen (AnBe). Die Deutsche Fernsehlotterie bezuschusst das niedrigschwellige Angebot.

2015

Frauenberatungsstelle:
Die Frauenberatungsstelle wird in das landesgeförderte Projekt "Anonyme Spurensicherung (ASS)" in Krankenhäusern für Frauen nach körperlichem Missbrauch aufgenommen.

Frauenhaus:
Die Erweiterung und Umbauten des Frauenhauses sind abgeschlossen. Zusammen mit derzeitigen und ehemaligen Bewohnerinnen richtet das Frauenhaus eine Einweihungsfeier aus. Zusätzlich gibt es eine Feier mit Sponsoren und Unterstützern.

2014

Verein:
Aus dem dreiköpfigen Vereinsvorstand wird ein zweiköpfiges: Wir verabschieden herzlich Elisabeth Maaßen, die nach vielen Jahren Engagement das Gremium verlässt.

Frauenberatungsstelle:
Die Beratungsstelle richtet eine Fachtagung aus mit dem Thema: "Häusliche Gewalt gegen Frauen mit Zuwanderungsgeschichte: kulturelle Hintergründe und gesundheitliche Auswirkungen".

Mädchenberatungsstelle:
Durch Mittel vom Deutschen Hilfswerk kann die Mädchenberatungsstelle eine Online-Beratung einrichten. Dieses Projekt wird bis 2017 gefördert.

Frauenhaus:
Das Haus wird erweitert um ein Badezimmer, ein Beratungsbüro und ein Mehrzweckraum im Erdgeschoss. Die Finanzierung erfolgt durch das Deutsche Hilfswerk und Spenden. Neun Frauen mit Kindern wird nun Platz geboten.

2013 - 2012

Frauenberatungsstelle:
Ab 2013 beteiligt sich die Frauenberatungsstelle an dem landesgeförderten Projekt "Gewinn Gesundheit", das die Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung gewaltbelasteter Frauen anzielt.

Mädchenberatungsstelle:
Die Mädchenberatungsstelle initiiert 2012 den Arbeitskreis Mädchen und junge Frauen in Bergisch Gladbach und im RBK.

Frauenhaus:
2012 feiert das Frauenhaus 20-jähriges Jubiläum. Im selben Jahr 2012 findet durch das Ausscheiden der langjährigen Verwaltungsfachkraft bzw. mit der neuen Mitarbeiterin ein Generationswechsel statt.

2011 - 2010

Verein:
Der Verein öffnet 2010 seine dritte Institution: die Mädchenberatungsstelle.
2011 wird der Verein von der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Mädchenarbeit in NRW e.V. aufgenommen.

Frauenberatungsstelle:
Ab 2010 finden Außensprechstunden auch in Overath statt.

Mädchenberatungsstelle:
Die 2010 eröffnete Beratungsstelle für Mädchen zwischen 12 und 27 Jahren wird für drei Jahre von Aktion Mensch, der Software AG, der Bethe-Stiftung und durch Spenden finanziert.

Frauenhaus:
2010 wird das Frauenhaus erweitert um drei Zimmer, eine Küche und zwei Bäder. Dadurch ist möglich, dass alle Frauen ein eigenes Zimmer haben - eine wichtige Grundlage für die stark belasteten Frauen und Kinder, um Ruhe zu finden.

2009

Frauenberatungsstelle:
"Für ein Leben ohne Gewalt gegen Frauen" heißt die Aktion der Beratungsstelle in diesem Jahr. Mehrere Frauen erstellen eine lebensgroße "NANA", die in den folgenden Jahren an verschiedenen Orten präsentiert wird. Außerdem bietet die Beratungsstelle Außensprechstunden in Kürten und Rösrath an.

Frauenhaus:
Die Erweiterung des Frauenhauses um eine Etage wird geplant; verwendet werden soll der Erlös aus dem Verkauf des geerbten Hauses von 2004. Der Mietvertrag mit der Stadt Bergisch Gladbach wird umgewandelt in einen Erbpachtvertrag. Dieser Vertrag ist die Voraussetzung für den Erhalt eines Zuschusses des Deutschen Hilfswerkes.

2008

Frauenberatungsstelle:
Mit der Möglichkeit einer Online-Beratung erweitert die Frauenberatungsstelle ihr Angebot - für zwei Jahre finanziert von der DHW-Stiftung.

Frauenhaus:
Das Frauenhaus schafft einen 9-Sitzer-Bus an mit finanzieller Hilfe von Aktion Mensch. Der Bus erleichtert den Frauen das Einkaufen und den Umzug in eine neue Wohnung, zudem können Freizeitaktivitäten mit Müttern und Kindern unternommen werden.

2007 - 2006

Verein:
Die 2004 geerbte Wohnung wird 2007 verkauft. Der Erlös ist bestimmt zur "Schaffung eines Wohnraums für gewaltbetroffene Frauen und deren Kinder."

Frauenberatungsstelle:
2006 ist die Frauenberatungsstelle 20 Jahre "jung" und feiert dieses Jubiläum mit der Eröffnung der Wanderausstellung "Mein Beitrag - Eine Seite gegen Männergewalt".
2007 initiieren die Mitarbeiterinnen eine kreisweite Plakataktion mit dem Titel:
"Hinsehen - Hinhören - Handeln bei Gewalt gegen Frauen".

2005 - 2004

Verein:
2004 erbt der Verein von einer Privatperson eine Wohnung mit der Auflage, einen Wohnraum für gewaltbetroffene Frauen und deren Kinder zu schaffen. 2005 feiert der Verein sein 20. Bestehen. Gefeiert wird in der Fußgängerzone mit Musik, Kaffee und Kuchen... und viel Öffentlichkeit! Der Verein verfügt nun über zwei Einrichtungen (Frauenberatungsstelle und Frauenhaus) und beschäftigt zehn hauptamtliche Mitarbeiterinnen.

Frauenberatungsstelle:
Gemäß den neuen Landesrichtlinien übernimmt die Frauenberatungsstelle 2005 die Interventionsberatung nach dem Gewaltschutzgesetz. Diese lag bisher in der Hand des Frauenhauses.

2003 - 2002

Verein:
Aufgrund des erhöhten Bedarfs an speziellen Beratungsangeboten für Mädchen beantragt der Verein 2002 erfolgreich die Anerkennung als freier Träger der Jugendhilfe. Das Ziel des Vereins ist, Angebote auch für Mädchen und junge Frauen zu entwickeln.

Frauenberatungsstelle:
2003 zieht die Beratungsstelle in die Hauptstraße 155 und freut sich über größere Räume.

Frauenhaus:
2002 übernehmen die Mitarbeiterinnen die Interventionsberatung nach dem neuen Gewaltschutzgesetz für den südlichen Rheinisch-Bergischen Kreis.

Im Juli 2002 zerstört ein Brand die zweite Etage und den Dachstuhl. Das Frauenhaus bleibt während der Renovierungsarbeiten bis Dezember geschlossen und öffnet Anfang 2003 wieder seine Pforte.

2001 - 2000

Frauenberatungsstelle:
Der Bedarf an speziellen Angeboten für Mädchen und junge Frauen tritt zunehmend in den Fokus.

Frauenhaus:
Der Garten wird kindgerecht umgestaltet und mit Spielgeräten ausgestattet, ermöglicht durch Spenden und die finanzielle Unterstützung der Stadt Bergisch Gladbach.

1999 - 1996

Frauenberatungsstelle:
Das Frauenzentrum gibt sich 1998 einen neuen Namen: Von nun an heißt sie offiziell Frauenberatungsstelle.

Frauenhaus:
Die Zimmer und Küchen erhalten neue Möbel, und für das Büro wird ein erster (gebrauchter) Computer angeschafft. Durch eine Umstrukturierung der Räume wird Platz geschaffen für ein Beratungsbüro, in dem ungestört gesprochen werden kann. Auch der bislang provisorisch gestaltete Kinderraum wird neu ausgestattet mit Möbeln und Spielgeräten, mit finanzieller Unterstützung von der Stadt Bergisch Gladbach sowie Spenden.

 

1995 - 1994

Verein:
Der Verein und seine Institutionen erhalten 1994 ein neues Logo.

Frauenberatungsstelle:
Das Frauenzentrum verabschiedet sich 1994 von dem Namen Hexenkessel. 1995 bezieht die Beratungsstelle neue Räume in der Hauptstraße 182, Bergisch Gladbach.

1993 - 1990

Frauenberatungsstelle:
1992 nimmt das Land NRW das Frauenzentrum in die Förderung auf. Das Frauenzentrum ist damit eine anerkannte allgemeine Frauenberatungsstelle. Die Themenschwerpunkte sind physische, psychische und sexualisierte Gewalt gegen Frauen, Trennung und Scheidung sowie Essstörungen.

Frauenhaus:
1990 startet das Projekt "Schutzwohnung für misshandelte Frauen" mit zwei Halbtagskräften auf der Basis einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme (ABM). Aus der 1991 angemieteten Schutzwohnung wird 1992 das Frauenhaus, das in die Landesförderung der Frauenhäuser aufgenommen wird. Das Haus bietet acht Frauen mit Kindern Platz, allerdings müssen Frauen teilweise das Zimmer mit einer anderen Frau teilen. Die Erstausstattung der Zimmer, Küchen und des Büros erfolgt durch Möbelspenden. Für die Mitarbeiterinnen gibt es nur einen Raum, der Büro und Beratungsraum zugleich ist.

1989 - 1987

Verein:
1987 erfolgt die Aufnahme des Vereins in die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) autonomer Frauenberatungsstellen in NRW.

Frauenberatungsstelle:
Die Beratungen zeigen immer deutlicher die Dringlichkeit, einen Schutzraum für misshandelte Frauen einzurichten. Ein erster Versuch, ein Frauenhaus in Bergisch Gladbach einzurichten, scheitert an der Politik. Weitere Versuche folgen.

1986

Im Januar 1986 richten die Vereinsfrauen einen wöchentlichen Treff für Frauen im Jugendcafé des DPWV ein. Angeboten werden Beratungsgespräche im Progymnasium, ermöglicht durch ehrenamtliches Engagement.

Im Dezember kann der Verein eigene Räume anmieten: In der Gartenstraße 5 in Bensberg eröffnet das Frauenzentrum Hexenkessel mit zwei hauptamtlichen Mitarbeiterinnen. Die Diplom-Sozialpädagoginnen sind auf der Basis einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme (ABM) eingestellt und führen Einzelberatung durch, organisieren Vorträge, Gruppen sowie einen offenen Treff.

1985

Im Mai 1985 gründen fünf „frauenbewegte" Frauen den Verein Frauen helfen Frauen e.V. für den Rheinisch-Bergischen Kreis mit Sitz in Bergisch Gladbach. Der Dachverband ist der Deutsche Paritätische Wohlfahrtsverband (DPWV). Zweck des neuen Vereins ist die Beratung, Unterstützung und Förderung von Frauen insbesondere in Krisensituationen, das Ziel der Aufbau eines Kommunikationszentrums. Erste Beratungsangebote, Vorträge und Diskussionsveranstaltungen durch ehrenamtliche Frauen finden statt in den Räumen der Offenen Tür und des DPWV.